Deutschland: Zeit das Euro-Projekt zu beenden !

Die Südländer Italien und Spanien rücken enger zusammen und werden gemeinsam mit Griechenland den Druck auf Deutschland, Finnland und die Niederlande bis ins Unerträgliche erhöhen, den ESM mit einer Bankenlizenz auszustatten.

Da Deutschland, die Niederlande und Finnland in der EZB für ihren Kurs einer Stabilitätsunion keine Mehrheit haben, ist es nun für Deutschland und die anderen Stabilitätsstaaten an der Zeit, aus dem Europrojekt auszusteigen.

Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Die Mehrheitsverhältnisse im EZB Rat wurden leider nicht nach dem Haftungsvolumen der jeweiligen Länder gestaltet – ebenfalls ein Geburtsfehler des Europrojekts.

Das führt nun dazu, dass die starken Euroländer die Währungspolitik nun nicht mitbestimmen können, sondern dass sie fremdbestimmt werden und damit wider Willen zum dauerhaften und unbegrenzten Finanztransfer gezwungen werden können.

Allen Schwüren der Kanzlerin Angela Merkel zum Trotz: sie hat das Heft des Handelns in der Eurozone nicht mehr in der Hand.

Das fing schon mit dem Rückzug von Jürgen Stark aus dem EZB Direktorium an.
Alle entscheidenden Stellen sind mit Südländern besetzt. Ob Barroso als Kommissionspräsident oder Mario Draghi als Präsident der EZB.

Die Mitbestimmung der Nationalparlamente in Budgetfragen kann und wird die EZB mit einem Mario Draghi an der Spitze übergehen. Der Hemd ist den Südländern näher als der Rock.

Sie werden die deutsche, niederländische und finnische Kuh solange melken, bis die Kuh keine Milch mehr hat. Oder aber sie werden die Gelddruckerpresse anwerfen, was Inflation und damit die Enteignung aller Sparer bedeutet – und damit den Wertverfall des mühsam erarbeiteten Vermögens in Lebensversicherungen, Rentenpolicen, etc.

Es gibt nur noch jetzt die Wahl: entweder aus dem Europrojekt aussteigen – oder aber die Inflations- und Transferunion über uns ergehen zu lassen.

Letzteres wäre für die Deutschen gleichbedeutend mit Selbstverleugnung, Resignation und Verarmung.

Deutschland muss aus dem Europrojekt aussteigen und mit den Finnen, Niederländern, Österreichern, Dänen, Polen, Schweden und Norwegern eine neue gemeinsame Währung gründen.


Chef-Volkswirt: Euro Ausstieg – ja bitte !
ein Klick auf das Bild führt zum Video der Wirtschaftswoche.
WiWo

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9 Antworten

  1. Ich verstehe das nicht mit den Eurobonds… Sollen bsp. Italien, Spanien und Frankreich doch welche einführen! Das ginge auch ohne deutsche Beteiligung! 🙂
    Nur würde die dann Niemand kaufen wollen.
    Also können diese Südländer doch gleich sagen, dass sie effektiv nur das von uns Deutschen tagtäglich erarbeitetes Geld für ihre sozialistischen Träumereien haben wollen.

  2. Warum soll Deutschland mit anderen Ländern eine gemeinsame Währung gründen? Man sollte besser zu einer unpolitischen Währung zurückkehren, in der man keine Währungspolitik betreiben kann, und die darum ganz ohne Stabilitätsabkommen funktioniert: Gold. Jedes Land kann jederzeit Gold als Währung zulassen, ohne sich mit anderen Staaten abzustimmen (z. B. auch die Schweiz).

    • Es spricht nichts gegen die Einführung nationaler Währungen. Mit der Erwähnung der Möglichkeit einer Nordeuro-Union soll aber bewusst eine pro-europäische Haltung betont werden, sprich: die Forderung der Wiedereinführung der DM soll nicht als Isolation oder Nationalismus missverstanden werden.

      Die Wiedereinführung der D-Mark halte ich grundsätzlich für eine richtige und gute Option.

      • Nationale Währungen ergeben keinen Sinn, weil Währungen für die Menschen da und nicht für den Staat. Aus dem Tauschhandel heraus hat sich Gold als das am besten handelbare Gut herausgestellt. Eine nationale Währung ist immer schlechter handelbar, weil man sie erst gegen andere Währungen eintauschen muss, um mit einem Vertragspartner in einem anderen Land ins Geschäft zu kommen.

        Das Problem beim Euro liegt nicht darin, dass verschiede Länder eine gemeinsame Währung verwenden, sondern dass es Papiergeld ist. Bei Gold ist die Politik aus dem Spiel: Der ganze Ärger mit IWF, EZB, Stabilitätskriterien, Rettungsfonds und Target2-Krediten wäre völlig überflüssig.

        Und Gold hat auch schon in der Praxis funktioniert, bis die Länder Papiergeld eingeführt haben, um den Ersten Weltkrieg zu finanzieren.

  3. Zumindest sollte die Währung goldgebunden sein – also mit entsprechenden Goldreserven hinterlegt sein. Dennoch hat eine Nordeuro- oder Guldenmark-Währung viele Vorteile: lesen Sie folgenden Artikel http://www.welt.de/finanzen/article108601820/Finanzexperte-empfiehlt-Deutschland-die-Guldenmark.html

    • Kerber schreibt im verlinkten Artikel: „Ein Währungsgebiet braucht volkswirtschaftliche Homogenität.“

      Hans-Hermann Hoppe als Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie zeigt, dass dies Unsinn ist:

      Division Of Labor and Money

      Minute: 5:40

      Eingeschränkte Währungsgebiete erscheinen ihm ebenso unsinnig wie eingeschränke Handelsräume. Natürlich will man Arbeitsteilung in der gesamten Welt vornehmen können. Und Geld ist ein Mittel für den weltweiten Handel.

      Wenn Banknoten zu 100% mit Gold hinterlegt sind, kann der Staat das Geldgeschäft völlig den privaten Banken überlassen (also auch die Ausgabe von Banknoten). Bank-Runs können nicht vorkommen, es sei denn eine Bank gerät unter Verdacht nur eine Teilreserve zu halten. Die „Österreicher“ können auch erklären, warum das derzeitige Teilreservesystem betrügerisch ist und wie es Konjunkturzyklen verursacht.

  4. Ein weiterer interessanter Artikel „Die Euro-Zauberlehrlinge“ aus der FAZ http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-die-euro-zauberlehrlinge-11853410.html

  5. ihr seit soo lustig, ja soll Deutschland doch aussteigen. Hat mal einer von euch unser Grundgesetz gelesen? Deutschland darf aus der Eu garnicht austrehten wir sind zur mitwirkungspflicht gezwungen – siehe z.b. hier: http://www.buzer.de/gesetz/5041/a69831.htm

  6. sprich könnt ihr damit euren nordeuro bla vergessen 😉

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